10 Tipps für ein langes Parkettleben

So bleibt Ihr Parkett lange schön

Ein Parkettboden ist eine Anschaffung für's Leben - wenn man von Anfang an einige wichtige Punkte beachtet. Wenn Sie folgende Tipps befolgen, werden Sie an Ihrem Boden ein Leben lang Freude haben.

Tipp 1: Die dicke Nutzschicht

Einige Macken und Kratzer im Boden lassen sich über die Jahre nich vollständig vermeiden - Ihr Boden "lebt" einfach mit Ihnen. Die gute Nachricht ist, dass man Ihren Parkettboden im Gegensatz zu vielen anderen Bodenbelägen mehrmals abschleifen und damit "runderneuern" kann. Bei jedem Schleifen werden dabei ca. 0,5 mm Holz abgetragen.

Damit man Ihren Holzboden ausreichend oft abschleifen kann, sollten Sie darauf achten, dass die Nutzschicht bei Ihrem Parkett mindestens 3 mm dick ist. Leider kann man sich auf die Herstellerangaben nicht unbedingt verlassen, wie die Zeitschrift Ökotest herausfand, werden bei manchen Herstellern die gemachten Angaben unterschritten (Artikel lesen).

Übrigens: Bei Weitzer Parkett ist die Nutzschicht garantiert 3,6 mm stark – im Test war sie sogar gemessen 3,9 mm dick.

Tipp 2: Die geeignete Holzart

Grundsätzlich ist Parkett auch für stark beanspruchte Flächen in öffentlichen Gebäuden, Geschäften sowie im privaten Bereich (Flur, Diele) geeignet - allerdings halten harte Hölzer wie Eiche starken Beanspruchungen besser stand als weiche Hölzer wie z.B. Birke.

Übrigens: Unsere Konzepthandwerker im Showroom auf der Pinienstraße in Düsseldorf beraten Sie gerne hinsichtlich geeigneter Böden für Ihr Vorhaben!

Tipp 3: Die Oberfläche

Die Holzoberfläche muss beim Parkett immer in Form von Ölen oder Lacken behandelt werden, um gegen Abrieb und die tägliche Beanspruchung geschützt zu sein. Bei Weitzer Parkett haben Sie die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Oberflächen. Im Showroom auf der Pinienstraße in Düsseldorf können Sie alle Oberflächenarten "live" erleben. Unsere Konzepthandwerker beraten Sie gern bei der Auswahl der geeigneten Versiegelung.

Übrigens: Mit der ProStrong Oberfläche und der ProActive+ Oberfläche hat Weitzer Parkett zwei Oberflächen im Angebot, die extrem kratz- und abriebfest sind und sich damit besonders für sehr starke Beanspruchung eignen.

Tipp 4: Die ausreichende Holztrockung

Holz ist ein Naturprodukt und reagiert unvermeidbar auf Schwankungen der Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. Damit diese jedoch nicht zu einem Verbiegen des Bodens führen, sollte das Holz vor der Verarbeitung fachgerecht und schonend getrocknet worden sein, so dass es eine Restfeuchte von unter 10% enthält.

Übrigens: Weitzer Parkett besitzt jahrzehntelange Erfahrung in der fachgerechten und schonenden Holztrocknung. In 49 Trockenkammern und auf über 6.000 qm überdachtem Freigelände werden alle Hölzer schonend und nach dem neuesten Stand der Technik getrocknet. Parkett-Trocknung bei Weitzer Parkett

Tipp 5: Die richtige Verlegung

Parkett kann "schwimmend" verlegt oder verklebt werden. Damit Ihr Boden möglichst langlebig ist und auch mehrmals problemlos abgeschliffen werden kann, sollten Sie Ihren Boden mit dem Untergrund verkleben. Bei Fußbodenheizung ist Verklebung ebenfalls die einzig geeignete Verlegemethode.

Tipp 6: Auf Schadstofffreiheit achten – auch beim Kleber

Nichts wäre trauriger, als wenn Sie Ihren Boden schon nach kurzer Zeit entfernen müssten, weil Sie unter gesundheitlichen Problemen oder Unwohlsein leiden! Achten Sie daher von Anfang an konsequent auf Schadstofffreiheit und Umweltverträglichkeit. Weder das Parkett selber noch - und das wird leicht vergessen - der Parkettkleber sollten schädliche Emissionen freisetzen. Umweltauszeichnungen wie der Blaue Engel und Testberichte in einschlägigen Zeitschriften helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.

Tipp 7: Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit

Holz ist als Naturwerkstoff empfindlich gegenüber Schwankungen der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Kühlen Sie Ihre Räume auch im Winter nie vollständig herunter und heizen Sie sie auch nicht übermäßig auf. Optimal sind Temperaturen von 19 - 21 °C. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 50-60%. Vor allem im Winter sollten Sie die Luftfeuchtigkeit regelmäßig mit einem Hygrometer überprüfen.

Übrigens: Eine konstante Raumtemperatur und nicht zu trockene Raumluft sind nicht nur für's Parkett, sondern auch für Gesundheit und Ihr Wohlbefinden vorteilhaft!

Tipp 8: Schmutzfang / Sauberlaufzonen

Harte Schmutzpartikel wie Steinchen und Sand verstärken den Abrieb des Parkettbodens oder führen sogar zu Kratzern. Auch feuchte Verschmutzungen wie Schneematsch oder Schlamm bekommen dem Holzboden schlecht. Hier kann eine gute Planung helfen, indem Schmutzfangbereiche und/oder Sauberlaufzonen von Anfang an berücksichtigt werden. Ein kompetenter Parkettleger wird Sie hier gern umfassend beraten und Ihnen viele attraktive Möglichkeiten vorstellen!

Übrigens: Eine guter Schmutzfang kann die Lebensdauer Ihres Parkettbodens um Jahre verlängern!

Tipp 9: Wichtig! Die Erstpflege

Nach dem Verlegen des Parketts wird vom Parkettleger eine intensive Erstpflege vorgenommen, durch die vor allem die Fugen des Parketts noch einmal gegen Feuchtigkeit versiegelt werden. Sprechen Sie Ihren Parkettleger darauf an!

Tipp 10: Die richtige Reinigung und Pflege

Je nach Oberfläche bedarf das Parkett einer unterschiedlich intensiven Pflege. Ein geölter Parkettboden muss regelmäßig nachgeölt werden, damit er widerstandsfähig bleibt. Eine versiegelte Oberfläche ist in der Regel pflegeleichter. Wichtig: Wischen Sie nie zu feucht und verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller (oder Ihrem kompetenten Parkettleger) empfohlenen Pflegeprodukte - viele schöne Böden sind schon durch eine falsche Pflege oder Reinigung ruiniert worden!

Übrigens: Mit dem "Pflegefrei Parkett" hat Weitzer Parkett das erste Parkett entwickelt, das überhaupt keiner Pflege mehr bedarf. Einfach mit dem speziell entwickelten "Clever Cleaner" säubern - und das Parkett bleibt dauerhaft hygienisch und schön!

Hier finden Sie Weitzer Parkett Reinigungs- und Pflegeanleitungen zum Download.

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